Website des SPD SPD Unterbezirk Dortmund

ub >Aktuelles >News >

1. Ausgabe "Rote Rundschau" zum Thema Flüchtlinge online

Zur 1. Ausgabe der neuen Mitgliederzeitung des SPD Unterbezirks Dortmund schildert die Vorsitzende Nadja Lüders in einem Gespräch mit Manuela Piechota, welche Chancen und Erwartungen sie mit diesem neuen Format verbindet.

Die erste Ausgabe der neuen Mitgliederzeitung „Rote Rundschau“ liegt vor. Welche Hoffnungen und Erwartungen verbindest Du damit?

Nadja Lüders: Ich bin natürlich sehr gespannt auf die erste Ausgabe,
weil ich sicher bin, dass dies ein guter und wichtiger Schritt ist, um die
interne Kommunikation mit unseren Mitgliedern zu sichern und neu
zu beleben. Vor allem hoffe ich, dass die Themen, die wir dort platzieren, zum Nachdenken und Mitdiskutieren anregen. Es ist eine Chance,
die Positionen der SPD klar herauszustellen, den Mitgliedern Antworten zu geben, auf Themen, die sie interessieren und bewegen. Da bei sollte es sich durchaus auch um streitbare Themen handeln.

Dein Lebensmotto ist „Immer offen sein für Neues.“ Mit der „Roten
Rundschau“ geht der Dortmunder SPD Unterbezirk einen neuen
Weg, um mit seinen Mitgliedern in Kontakt zu bleiben. Welche Chancen birgt gerade dieses Format für Dich?

Nadja Lüders: Mit dieser Zeitung haben wir die Möglichkeit, bei wichtigen Themen nicht nur an der Oberfläche zu bleiben. Die Themen werden im Redaktionsteam gesammelt, abgesprochen, sie werden ausführlich recherchiert und passend ausgewählt. Dieses Format wird sich wohltuend von der E-Mail Flut, der wir alle mehr oder weniger ausgesetzt sind, abheben und bietet damit einen professionellen Weg, um unsere Mitglieder fundiert zu informieren und unsere Ar beit transparent zu machen. Die „Rote Rundschau“ wird kein „Verkündigungsorgan“ sein. Ganz im Gegenteil, dieses Format soll die Lese rinnen und Leser dazu auffordern, Rückmeldungen an das Redak tionsteam zu geben und miteinander in Kontakt zu treten. Das wird die Kommunika tion untereinander positiv beeinflussen und anregen.

Du bist seit 2014 Vorsitzende des UB Dortmund. Welchen Stellenwert
hat die Öffentlichkeitsarbeit bei der Erreichung Deiner Ziele, die Du
Dir gesetzt hast?

Nadja Lüders: Die Öffentlichkeitsarbeit ist mir sehr wichtig, denn sie bietet die Möglichkeit, den Menschen unsere Werte, die uns bei Entscheidungen und  Positionierungen  antreiben  und  anspornen, transparent und deutlich zu machen. Ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit ist die interne Kommunikation, die mir sehr am Herzen liegt. Mir ist es wichtig zu wissen, wie unsere Mitglieder denken, welche Fragen sie haben und ihnen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu geben. Das gehört zu meinem Selbstverständnis als Politikerin. Dazu ist es notwendig, gut zu informieren und im Kontakt zu sein. Die „Rote Rundschau“ kann hier als eines von vielen Instrumenten sehr unterstützend wirken.

Das übergreifende Thema in der ersten Ausgabe der „Roten Rundschau“ ist die Flüchtlingsfrage und hier speziell die Auswirkungen auf Dortmund.
Wie stark bewegt dich dieses Thema?

Nadja Lüders: Heute bewegt es mich sehr, vor ein oder zwei Jahren war das noch etwas anders. Ich hatte nur sehr wenig persönliche Erfahrungen mit
diesem Thema. Meine aktuellen persönlichen Be -gegnungen mit Menschen die auf der Flucht sind haben mich und mein politisches Denken sehr beeinflusst. Wenn man im Gespräch mit diesen Menschen  ist,  mit  Kindern,  die  von  ihrer  Flucht  und Angst berichten, die alles verloren haben, Familienmitglieder zurücklassen mussten und nicht wissen, wie lange sie hier in Sicherheit sein dürfen, dann denkt man nach, über das was für einen selbst so selbstverständlich ist, dass man in Frieden und Freiheit lebt, ein Zuhause hat, dass der Kühlschrank voll ist, dass so vieles für mich selbstverständlich ist, was diesen Menschen fehlt. Ich versuche das Leben mit ihren Augen zu sehen und ich setze mich dafür ein, dass sie die Lebensbedingungen erhalten, die für mich normal sind und auf die jeder Mensch ein Recht hat.

Du hast einmal gesagt, die Stärke von Dortmund ist die Veränderungsfähigkeit ohne die Traditionen zu vergessen. Wie wird dies dabei helfen, die große Herausforderung der Flüchtlingssituation zu „schaffen?“

Nadja  Lüders: Die  Dortmunder  stellen  sich  den Themen und Herausforderungen der Zeit, das ha -ben sie immer getan, sie gucken nach vorn, sind flexibel und packen an und das mit einem großen Herzen. Das haben wir alle erlebt, als Dortmund als „Drehscheibe“ fungierte und ohne groß darüber zu reden hat sich das Ehrenamt gefunden und organisiert, war da und hat geholfen. Die Menschen hier haben  eine  realistische  Einschätzung  der  Dinge und suchen nach pragmatischen Lösungen, sie profitieren dabei von ihren Erfahrungen, sie setzen auf Bewährtes, erinnern sich an die Erfolge und wie sie zustande gekommen sind, wie beispielsweise bei dem gelungenen Strukturwandel.

Wenn Du an die zweite Ausgabe der „Roten Rundschau“ denkst, was wünscht Du dem Redaktionsteam?

Nadja Lüders: Ich hoffe im Interesse unserer Partei, dass es dem Team gelingt, unsere Mitglieder mit diesem Format zu erreichen und sie zu Rückmeldungen und zum Mitdiskutieren anzuregen. Ganz persönlich wünsche ich ihnen den Elan weiterzumachen, nicht aufzugeben, auch wenn es mal Rückschläge geben sollte oder sich nicht alle Ziele sofort verwirklichen lassen. Eine Zeitung muss sich etablieren und da sind Geduld und Beharrlichkeit hilfreiche Eigenschaften.                                                                   <

Zur Person: Nadja Lüders ist 45 Jahre alt, gehört seit 1996 der SPD an und steht seit 2001 dem Ortsverein Dortmund-Lichtendorf vor. Von 2004 bis 2009 war sie Mitglied im Rat der Stadt Dortmund.
Seit 2010 ist sie Landtagsabgeordnete in NRW und seit 2012 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Im März 2014 wurde sie zur  Unterbezirksvorsitzenden der SPD Dortmund gewählt.

www.spd-dortmund.de/rr/RoteRundschau_1602.pdf

SPD-Dortmund in Bildern

Termine

März
Mo Di Mi Do Fr Sa So
9 27 28 01 02 03 04 05
10 06 07 08 09 10 11 12
11 13 14 15 16 17 18 19
12 20 21 22 23 24 25 26
13 27 28 29 30 31 01 02

Toplinks

Weitere Links

Echtzeit

Beschlüsse des SPD UB-Parteitages vom 18.4.2015

145 Jahre SPD-Dortmund

Schutzgebühr € 2,-
 

Arbeitsgemeinschaft für Bildung

SPD AG für Bildungsfragen in Dortmund

NRWSPD

dortmund.de - Nachrichten

spd.de

 

© 2011 SPD Unterbezirk Dortmund
SPD Unterbezirk Dortmund | Brüderweg 10-12 | 44135 Dortmund | tel. 0231.58 56 0 | mail info@spd-dortmund.de